Über uns

Die wachsende Nachfrage nach optimierten Bauteilen, zum Beispiel in der Automobilbranche oder der Medizintechnik, erfordert die Entwicklung neuartiger Analysemethoden in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Fertigungsprozessen und Werkstoffen. Das Konzept der sogenannten Prozesssignaturen ist ein innovativer ingenieurstechnischer und naturwissenschaftlicher Ansatz, der alle Wechselwirkungen zwischen Werkstoff und Prozess zusammenfasst. Diese neue Sicht- und Beschreibungsweise soll es ermöglichen, Materialien noch gezielter zu bearbeiten, um sie für die jeweils gewünschten Anforderungen optimal zu nutzen. Denn: Oberflächennahe Eigenschaften, sogenannte Randzonen, wie beispielsweise Eigenspannung und Härte, lassen sich in der Produktion bisher nur schwer gezielt einstellen. Neben einer Zeit- und Kostenersparnis in der Entwicklung und der Produktion können somit die Qualität sowie die Lebensdauer von Bauteilen erhöht werden. Zu den weiteren Hintergründen gibt unser stetig wachsendes Glossar Aufschluss.

Das Team des SFB/TRR 136 besteht aus über 40 Mitarbeiter_innen der Universität Bremen, der RWTH Aachen sowie der Oklahoma State University (USA) aus zehn verschiedenen Instituten und Lehrstühlen.

Unterstützt wird die Arbeit des SFB/TRR 136 durch die Beratung eines mit einschlägigen internationalen Wissenschaftler_innen besetzten Wissenschaftlichen Beirats (Advisory Board).

Neben seinen wissenschaftlichen Zielen hat sich der SFB/TRR 136 in den Bereichen Gleichstellung, Nachwuchsförderung, Graduiertenförderung und Öffentlichkeitsarbeit zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Maßnahmen und Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.